Die IQ Netzwerke in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz sind drei Netzwerke Teil des bundesweiten Förderprogramms IQ - Integration durch Qualifizierung: die beiden Regionalen Integrationsnetzwerke für internationale Arbeitskräfte in der Region Trier (RINIA IQ in Trier) und in allen anderen Landesteilen (RINIA IQ in RLP) sowie das Regionale Integrationsnetzwerk Willkommens- und Anerkennungskultur in RLP (IQ RINWA Arrival+ RLP). Das Ziel der Netzwerke, die jeweils aus einer Koordinierung und insgesamt zehn Projektpartnern, darunter Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbänden bestehen, ist es, erwachsene Menschen ausländischer Herkunft nachhaltig und bildungsadäquat in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die regionale Aufteilung zwischen RLP und Trier liegt in der Fördersystematik der EU begründet, aus deren ESF-Plus-Programm die IQ Netzwerke mitfinanziert werden.

Die drei Regionalen Integrationsnetzwerke werden koordiniert vom ism e.V. (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.) 


Individuelle Bedarfe

Die Angebote sind auf die individuellen Bedarfe der Teilnehmenden ausgerichtet. Dazu gehören:

  • Qualifizierungsberatung und -begleitung in den reglementierten und nicht reglementierten Berufen
  • Brückenmaßnahmen in den Arbeitsmarkt, wenn eine adäquate Beschäftigung über ein Anerkennungsverfahren nicht erreichbar ist oder trotz vorliegender Anerkennung keine Aussicht auf einen bildungsadäquaten Berufseinstieg besteht
  • Coaching- und Begleitmaßnahmen
  • Sichtbarmachung non-formaler und informeller Kompetenzen, so dass diese eine Einstellung in einem Unternehmen sicherstellen

 

Unterstützung der Akteure

Die Akteure der Arbeitsmarktintegration von Menschen ausländischer Herkunft wie z. B. Unternehmen, die Einrichtungen der Arbeitsverwaltung, Organisationen der Wirtschaft sowie kommunale Migrationsberatungsstellen werden ebenfalls unterstützt. So bieten wir Projekte im Bereich des Onboarding und Integrationsmanagements an. Darüber hinaus beraten fast alle unsere Projeke neben den Ratsuchenden auch Unternehmen, die internationale Fachkräfte einstellen wollen und eingestellt haben. Unser Ziel dabei: Abbau struktureller Hürden und Nachteile von Menschen mit ausländischer Herkunft am Arbeitsmarkt sowie Erleichterung der Einwanderungs- und Anerkennungsverfahren.
 

Kooperation

Die Regionalen Integrationsnetzwerke IQ in RLP und IQ in Trier sowie die IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen in Rheinland-Pfalz und die Faire Integration setzen die Projekte in enger Kooperation um. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (RD Rheinland-Pfalz-Saarland), den Förderprogrammen des Bundes und des Landes in der Region sowie weiteren Partnern auf regionaler und überregionaler Ebene. Eine ebenso enge Kooperation mit den Akteuren der Anwerbung und Anerkennung, der ZSBA, ZAB und der ZAV öffnet den Teilnehmenden im Rahmen des Förderprogrammes IQ ein bundesweites Netzwerk für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration.

 

Ansprechpersonen

Das Regionale Integrationsnetzwerk IQ in RLP 

Dr. Ralf Sänger und Dr. Eva Stauf (Koordinierung)
T: 06131/90618-10  |  E: iq-rheinland-pfalz@ism-mainz.de

Das Regionale Integrationsnetzwerk IQ in Trier

Claudia Vortmann (Koordinierung)
T: 06131/90618-10  |  E: iq-rheinland-pfalz@ism-mainz.de