Das Förderprogramm IQ - die aktuelle Förderphase

In Deutschland leben rund 25,2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Davon leben rund 1,2 Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz. Unterschiedliche Hürden erschweren diesen Personen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie sind etwa doppelt so stark von Arbeitslosigkeit betroffen wie Menschen ohne ausländische Herkunft. Viele Migrant:innen verfügen über Berufsabschlüsse, die in Deutschland nicht anerkannt sind. 

Gleichzeitig suchen Unternehmen in zahlreichen Branchen Fachkräfte, die helfen, die Bedarfslücke zu schließen. Um diese Betriebe, insbesondere KMU, dabei zu unterstützen ihre Fachkräftelücke mit Arbeits- und Fachkräften aus dem Ausland zu schließen, richtet das Förderprogramm IQ - Integration durch Qualifizierung in der aktuellen Förderphase (2026 bis 2028) auch das Augenmerkt auf die Unternehmen. 


Der Auftrag

Um die Potenziale von Migrant:innen für den Arbeitsmarkt besser zu nutzen, startete im Jahr 2005 das Förderprogramm IQ - Integration durch Qualifizierung. Das Programm hat das Ziel, die Arbeitsmarktchancen für Migrant*innen zu verbessern. Sie sollen häufiger in den Berufen arbeiten, die sie erlernt haben.

IQ möchte zu einer vielfältigen Gesellschaft beitragen und fördert die interkulturelle Sensibilisierung von Unternehmen und von Arbeitsmarktakteuren.  

Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).
 

Struktur des Programms

Das Förderprogramm IQ wird in Regionalen Integrationsnetzwerken für internationale Arbeitskräfte (RINIA) und Regionale Integrationsnetzwerk Willkommens- und Anerkennungskultur internationaler Arbeitskräfteumgesetzt. In Rheinland-Pfalz gibt es drei Netzwerke: die beiden Regionalen Integrationsnetzwerke für internationale Arbeitskräfte in der Region Trier (RINIA IQ in Trier) und in allen anderen Landesteilen (RINIA IQ in RLP) sowie das Regionale Integrationsnetzwerk Willkommens- und Anerkennungskultur in RLP (IQ RINWA Arrival+ RLP). 
 

Bundesweit gibt es xy RINIAS und xy RINWA sowie ca. 60 Beratungsstellen, die zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beraten.

Es gibt zwei bundesweite IQ Fachstellen. Diese sind für Beratungen, Auskünfte und Informationen zu den Inhalten des Förderprogrammes und zu den Fragen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes zuständig. Sie beraten und begleiten die Regionalen Integrationsnetzwerke:


Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des IQ Netzwerkes: www.netzwerk-iq.de

 

Weiterführende Links

www.netzwerk-iq.de >