Berufliche Integration gelingt besser, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir als IQ Landesnetzwerk mit Partnern vor Ort zusammen. Vor Ort - das heißt in den Regionen, in den Kommunen. Wir unterstützen unsere Partner in Mainz, Rheinhessen, in Koblenz, Ludwigshafen, in der Südpfalz, im Landkreis Mayen-Koblenz, in Trier oder Zweibrücken bei der Umsetzung konkreter Aktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten.

Aktuelles 

Um Geflüchtete, die einen Asylantrag in Deutschland stellen, besser über den Ablauf des Asylverfahrens zu informieren, hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF unterschiedliche Informationsangebote entwickelt: Einen Film, eine Begleitbroschüre sowie ein Informationsblatt. Diese stehen in einer Vielzahl von Landessprachen zur Verfügung. Weitere Infos sowie zum Download der Dokumente

Der mehrsprachige Flyer des MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU RHEINLAND-PFALZ macht auf die Möglichkeit der beruflichen Ausbildung aufmerksam und stellt in 10 guten Gründen die Vorzüge der Ausbildung dar. Darüber hinaus enthält er weitergehende Hinweise auf die wichtigsten Links und Informationsportale sowie die Kontaktdaten der Migrations- und Flüchtlingscoachs und der KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz. Die Flyer sind in deutsch/arabisch, deutsch/farsi und deutsch/tigrinya erhältlich. Weitere Infos und Direktlink zu den Flyern in arabisch, farsi und tigrinya.

In der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins REPORT der IHK Rheinhessen wird die Qualifizierung "Brücke in den Arbeitsmarkt" vorgestellt. Das Unternehmen Citybus Mainz arbeitet hierbei eng mit Arbeit & Leben zusammen, um 20 Männer unterschiedlicher Nationalitäten fachlich und sprachlich fit zu machen und sie zum Berufstkraftfahrer bzw. Busfahrer auszubilden. Hier geht es zum Artikel über die Qualifizierung mit all ihren Herausforderungen und Chancen. 

 

Ende August unterzeichneten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz, die Charta der Vielfalt. Damit setzt die rheinland-pfälzische Landesregierung ein deutliches Signal für Vielfalt und deren Akzeptanz in der Gesellschaft. Zu den geladenen Gästen, die bei der Unterzeichnung in der Mainzer Staatskanzlei dabei sein durften, gehörte auch Ulrike Pingel, die Koordinatorin des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz. Mehr Infos. Zur Charta der Vielfalt 

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Um die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen effektiv und zielorientiert zu gestalten, ist die Bereitstellung und Verbreitung von einschlägigen Informationsmaterialien für Freiwillige zu den Themen der Arbeitsmarktintegration wichtig.Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Um die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen effektiv und zielorientiert zu gestalten, ist die Bereitstellung und Verbreitung von einschlägigen Informationsmaterialien für Freiwillige zu den Themen der Arbeitsmarktintegration wichtig. 

Am Montag starteten 21 Personen, unter anderem aus Syrien, dem Iran, Griechenland und Ägypten, in Mainz in die dritte Ingenieurqualifizierung, die vier Wochen dauert und den Weg in den Arbeitsmarkt als Ingenieurin/Ingenieur, Architektin/Architekt oder Planerin/Planer ebnen soll. Kursinhalte sind u.a.: Bauorganisation, Projektmanagement, Termin- und Kostenplanung, rechtliche Grundlagen, Kommunikation und Arbeitskultur, Bewerbungscoaching. Am 22. September 2017 endet die Qualizfizierung mit einer kleinen Abschlussveranstaltung, bei der Unternehmen, die Fachkräfte in bau- bzw. baunahen Disziplinen suchen, herzlich willkommen sind. Mehr Infos zur Qualifizierung.

Auftakt dritte Ingqual Mz 21 08 17

Start der dritten Ingenieurqualifzierung in Mainz mit 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Foto: Akademie der Ingenieure 

Am 14. und 15. September laden InProzess, Teilprojekt im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, und die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch Sprachdozierende und Sprachcoaches ein zum Workshop in Mainz zum Thema „Deutsch lernen am Arbeitsplatz – Betriebe zielorientiert unterstützen“. Die Teilnehmenden sollen nach dem Workshop in der Lage sein, Vorgesetzte sowie Kolleginnen und Kollegen für die spezifischen Herausforderungen ihrer Deutsch-lernenden Mitarbeitenden zu sensibilisieren. Außerdem sollen sie ihnen durch die Vermittlung verschiedener Methoden einfache Möglichkeiten aufzeigen, wie Deutsch lernen am Arbeitsplatz unterstützt werden kann.Flyer

Drei neue Factsheet aus dem Förderprogramm IQ  

  • geben einen Überblick und erklären das Förderprogramm
  • veranschaulichen mittels Grafiken, wie viele Personen mit der IQ Anerkennungsberatung, Qualifizierungsmaßnahmen und Schulungen zur interkulturellen Kompetenzentwicklung von 2015 bis 2017 erreicht wurden
  • liefern Zahlen, Daten und Fakten zur Arbeitsmarktingegration von Zugewanderten. 

Seit Juni 2015 entwickelt die Fachstelle „Beratung und Qualifizierung“ virtuelle Brückenmaßnahmen für Akademikerinnen und Akademiker und setzt diese auch um. Doch was passiert eigentlich im virtuellen Klassenzimmer? Welche Inhalte werden in den Bereichen Psychologie und Betriebswirtschaftslehre vermittelt? Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Einen Blick hinter die Kulissen gewährt ein Erklärfilm – wahlweise auf  Deutsch <https://www.youtube.com/watch?v=Ru_EJ6P0QP4> oder Englisch <https://www.youtube.com/watch?v=tmZkcpxaz5o>.

Die kleine Sommerferienpause haben sich die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IQ Qualifizierung „Apotheker für die Zukunft“ wohl verdient. Im Januar 2017 starteten die Frauen und Männern, unter anderem aus Syrien, Armenien und Albanien den zwölfmonatigen Lehrgang, der sie vorbereitet auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit ihres Ausbildungsstandes und auf die Fachsprachprüfung. Das sind die Voraussetzungen für die 17 Personen, die in ihrem Heimat- oder Herkunftsland bereits einen Hochschulabschluss in Pharmazie erworben haben, und nun hier die staatliche Approbation erlangen wollen.

Mit 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Syrien, Brasilien, Venezuela, Armenien und dem Iran geht die "Ingenieurwissenschaftliche Abschlussorientierte Qualifizierung (IAQ)" der Hochschule Kaiserslautern als Teilprojekt im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz in die zweite Runde. Am 3. Juli 2017 war Start der Qualifizierung, in der die Teilnehmenden sprachlich und fachlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.