Neues Angebot für die medizinische Fachsprachprüfung für internationale Ärzt*innen in Rheinland-Pfalz heißt FaMed - nächste Prüftermine am 7. und 21. August

Medizinerinnen und Mediziner, die ihren Abschluss im Ausland erworben haben, müssen eine Fachsprachprüfung ablegen, um die Berufserlaubnis und Approbation zu erlangen. In Rheinland-Pfalz wurde die Prüfung bislang nur von der Bezirksärztekammer Rheinhessen angeboten und abgenommen. Mit FaMed Fachsprachenprüfung Medizin, entwickelt von Wissenschaftler*innen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in Kooperation mit dem LMU Klinikum, ist nun ein neues Angebot dazugekommen. Der Kontakt zur LMU München wurde vom IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hergestellt.

Das Besondere an FaMed ist die digitale Umsetzung der Prüfung: Von der Anmeldung über die Durchführung, der Auswertung durch Prüfer*innen bis hin zur Ausstellung der Zertifikate und Übermittlung der Ergebnisse: Der gesamte Prozess findet digital statt. Teilnehmer*innen müssen lediglich physisch im Prüfungszentrum in der Langenbeckstraße 1 in Mainz erscheinen, haben aber ansonsten keinen direkten Kontakt zum Prüfungspersonal. Infos & Anmeldung FaMed 

Im Rahmen des Deutschen Deutschen Diversity Tages führt die IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Koblenz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Koblenz – Mayen einen Aktionstag zur Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise am 29. Juni 2021 erstmals digital durch.

Programm:

Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr gibt es per Videochat allgemeine Informationen zu Möglichkeiten der Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise.

Von 11.00 bis 12.00 Uhr schließt sich eine Frage- und Antwortstunde an.

Das Besondere in diesem Teil: Antworten können in Russisch, Arabisch und Englisch gegeben werden. Bei komplexeren Sachverhalten werden auf Wunsch weiterführende, individuelle Beratungstermine vereinbart. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung unbedingt erforderlich.

Wer mitmachen will benötigt ein internetfähiges Endgerät (PC/Tablet) mit Mikrofon und Kamera. Der Link zur Einwahl wird nach der Anmeldung per Mail verschickt. Anmeldung bis Donnerstag, 24. Juni, über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Nähere Informationen:

IQ Rheinland – Pfalz, Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Koblenz:

Frau Irina Mertens 0261/13906 – 505

Herr Yassin Attaoua 0261/13906 – 502 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Exitenzgründungsspiel SelbständIQ, entwickelt von Pro Social Business mit Unterstützung des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz und der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, geht es darum, dass die Spieler*innen in die Welt der Gründer*innen eintauchen können. Sie werden dabei mit klassischen Gründungsthemen konfrontiert, aber auch mit den Besonderheiten der Zielgruppe "migrantischer Gründer*innen, wie z.B. Aufenthaltstitel und Sprachkursen. Während des Spiels müssen Fragen aus verschiedenen Themenfeldern, etwa Bank, Finanzamt, Gewerbe beantwortet, beim Feld "Gründungsberatung" Begriffe aus dem Themenfeld erklärt werden. Gewonnen hat, wer zuerst alle Wissensgebiete erfolgreich hinter sich gebracht hat. 

Das Spiel richtet sich in erster Linie an Gründungsberatende, vor allem solche, die migrationsspezifische Beratung anbieten. Aberauch all jene, die gründen wollen, lernen spielend viel dazu. 

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Lernziele des Spiels:

  • Empathie für die Gründungsinteressierten mit Migrationshintergrund
  • Vermittlungder Komplexität vieler Existenzgründungen
  • Sensibilisierung für die Hürden und die Gründe, weshalb manche Schritte im Gründungsprozess länger dauern
  • Ganzheitlicher Wissenserwerb zum Thema Existenzgründung
  • Einsicht, dass ein Phasenmodell im Gründungskontext sehr viel Sinn macht: vom Zugang, der Sensibilisierung, der Information/ Schulung, zur Gründung und dann zur Konsolidierung des Unternehmens
  • Positive Wahrnehmung von Gründungsberatungen

Mehr Infos zum Spiel und den Bestellmöglichkeiten erteilen die Kolleg*innen von Pro Social Business
Kontakt: Tel.: 06321 9653 020  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Um in Deutschland als Apotheker*in arbeiten zu können,muss man sich seinen ausländischen Hochschulabschluss anerkennen lassen. Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung von Apotheker*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie man dabei vorgeht, wo man Anlaufstellen im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz und in den anderen Bundesländern findet und welche berufliche Perspektiven Apotherker*innen haben. Berufsdossier

Edchel Grace Cortez kam erst im September vergangenen Jahres von den Philippinen nach Deutschland. Sie brachte eine Pflegestudium und viele Jahre Erfahrung als Krankenschwester mit. Doch um hier in ihrem Beruf zu arbeiten, musste sie erst die Anerkennung ihres Abschlusses erreichen. Dies gelang, in dem sie den vierwöchigen Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung für Gesundheits- und Krankenpfleger*innen absolvierte und die Prüfung auf Anhieb bestand! Porträt

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In dieser Podcastfolge stellen wir eine kleine, feine Brückenmaßnahme vor, die sich speziell an Frauen richtet. Sie heißt „„Brückenmaßnahme Bildung und Beratung (B3)" für zugewanderte Akademikerinnen der Pädagogik, Geistes- und Sozialwissenschaften, wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, u.a. unterstützt vom IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz als Kooperationspartner, und erhielt 2020 den Integrationspreis des Landes Rheinland-Pfalz. Hier geht's zum Gespräch mit der Projektleiterin Merima Džaferović im Podast Folge 4 

Bereits zum neunten Mal ruft die Charta der Vielfalt zum Deutschen Diversity Tag auf. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen etc. können sich mit aufmerksamkeitsstarken Aktionen beteiligen und Flagge für Vielfalt im Betrieb oder der Verwaltung zeigen. Das Förderprogramm IQ ist Partner des Diversity Tages. Im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz finden einigen Events und Aktionen statt. So lädt die Arbeit & Leben gGmbH ein zum Diversity Frühstück - Anmeldung können noch erfolgen. Das ism Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. als Träger der IQ Koordination in Rheinland-Pfalz wird eine Sonderfolge ihres Podcasts Aus:sicht veröffentlichen und auf den social media Kanälen ein Gewinnspiel starten.

 partner der vielfalt logo 2021

Mit dem Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes vom 1. März 2020 kam der Startschuss für die Stärkung der Fachkräfteeinwanderung; auch die 40 Projekte im Netzwerk Integration durch Qualifizierung, welche Unternehmen bei der Fachkräfteeinwanderung unterstützen und regionale Fachkräftenetzwerke stärken, waren bereit. Durch die Corona-Pandemie ist das Interesse an dem Thema Fachkräfteeinwanderung bei Unternehmen und Fachkräften zunächst in den Hintergrund getreten – trotzdem konnten die IQ Projekte die Zeit gut nutzen, um sich für ihre Arbeit aufzustellen. Seit vergangenem Herbst nimmt die Arbeit erneut an Fahrt auf. Grund genug, um einen ersten Blick auf die Arbeit der Teilprojekte im Bereich „Einwanderung und Regionale Fachkräftenetzwerke“ zu werfen. Hierzu sprachen wir mit Martin Walter, Projektleiter des Teilprojekts Regionales Fachkräftenetzwerk Einwanderung Augsburg, und Ann-Kathrin Maaß, Ansprechpartnerin des Teilprojekts IQ Service Fachkräfteeinwanderung Handwerk Rheinland-Pfalz in Koblenz. Zum Bericht.

Heute ist International RomaDay!
Wir nehmen ihn zum Anlass, Solidarität mit der größten ethnischen Minderheit in Europa zu zeigen, die immer noch Opfer von Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung ist.
Wir setzen ein klares Statement für Respekt und Gleichberechtigung und unterstützen die Initiative des Netzwerk diskriminierungsfreies RLP, das eine unabhängige Expert:innenkommission „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ in Rheinland-Pfalz fordert. Pressemeldung
 

Seit März 2020 ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hat im Zuge dessen drei Servicestellen für Unternehmen, die Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten einstellen wollen, eingerichtet. Sie beraten u.a. zu Themen wie Möglichkeiten des beschleunigten Fachkräfteverfahrens, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, arbeitsrechtlichen Fragen und Möglichkeiten der sprachlichen, fachlichen Qualifizierung sowie der Integration der neuen Mitarbeitenden in den Betrieb. Aufgrund der Corona-Pandemie blieb der große Ansturm auf die Beratungsstellen bisland aus. "Wir rechnen aber in den kommenden Wochen und Monaten mit einem deutlichen Anstieg der Anfragen seitens der Arbeitgeber*innen", so Ulrike Pingel, Koordinatorin des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz. Pressemeldung 1 Jahr Fachkräfteeinwanderungsgesetz - Angebote in Rheinland-Pfalz