Das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz plant für das letzte Quartal des Jahres zwei halbtägige Workshops und sucht dafür eine*n Referent*in:

- Thema Phonetik im DaZ-/DaF-Unterricht; Bedeutung und Vermittlung von Aussprache, Intonation, Artikulation, phonetische
Herausforderungen der deutschen Sprache
- 2 einzelne Workshoptermine (nach Absprache mit identischem oder mit leicht abgewandeltem Workshopaufbau) am 28.10.2021 und am 18.11.2021
- virtuelle Workshops via Zoom

Bei Interesse an der Durchführung bitten wir um Abgabe eines Angebotes, nähere Informationen dazu befinden sich im beigefügten Dokument.

Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz möchte in Form eines Factsheets (A4 Vorder- und Rückseite) Zahlen Daten Fakten aus der ersten Halbzeit der aktuellen Förderperiode textlich und grafisch darstellen. Die Texte für das Factsheet werden inhouse von der Koordination (ÖA) erstellt, die Zahlen zu den Entwicklungen in den einzelnen Handlungsschwerpunkten werden ebenfalls von der Koordination geliefert. Auch die Vorlage des IQ Corporate Designs wird geliefert. Von dem/der Auftragnehmer*in sind die Inhalte entsprechend ansprechend im vorgegebenen Layout umzusetzen mit grafischen Elementen, u.a. Grafiken, Diagrammen, Icons und Symbolen.

Angebotsfrist:

Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist 09.08.2021, 18:00 Uhr beim Auftraggeber eingegangen sein. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist kann das Angebot schriftlich oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zugesandt werden. Weitere Infos zur Ausschreibung anbei. 

Einerseits fehlt es Kliniken an Personal. Andererseits suchen im Ausland viele gut qualifizierte Mediziner*innen verzweifelt Assistenzarztstellen für ihre weitere Ausbildung oder finden keine ausbildungsadäquate Beschäftigung. Das Programm der Bundesagentur für Arbeit „Specialized!“ führt Kliniken in Deutschland und Humanmediziner*innen aus ausgewählten Partnerländern zusammen. Jetzt ist Specialized! auch in Rheinland-Pfalz gestartet. Im ersten Schritt werden weitere Krankenhäuser und Kliniken gesucht, die am Programm teilnehmen und gut ausgebildete Ärzt*innen aus Mexiko und Jordanien beschäftigen wollen. Das Programm der Bundesagentur für Arbeit "Specialized!" wird in Kooperation mit dem IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz und Profes Gesellschaft für Bildung und Kommunikation durchgeführt. Zur Pressemeldung  

Sie sind Arbeitgeber und suchen Ärztinnen und Ärzte für Ihr Krankenhaus oder die Klinik? Dann können Sie sich an den Arbeitgeber-Service ihrer örtlichen Agentur für Arbeit wenden oder direkt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/zav/specialized 

Seit Kurzem gibt es in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit für internationale Ärzt*innen die medizinische Fachsprachprüfung auch digital abzulegen. Das neue Angebot heißt FaMed Fachsprachenprüfung Medizin und wurde von Wissenschaftler*innen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt. Einer, der das Konzept federführend betreut hat, ist Holger Lenz vom Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin des LMU Klinikums.

Im Gespräch mit Eva Stauf vom IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz erzählt er, was der Antrieb für FaMed war: „Es gibt zwar Vorgaben, wie das Anerkennungsverfahren aussehen muss, aber die Umsetzung ist in den Bundesländern unterschiedlich. Für jemanden, der aus dem Ausland kommt, sind fehlende Einheitlichkeit und Übersichtlichkeit problematisch. Das versuchen wir mit unserem Prüfungskonzept anzugehen.“ Die bestandene medizinische Fachsprachprüfung ist nur eine der Voraussetzungen auf dem Weg zur Erlangung der Berufserlaubnis und Approbation. Aber sie ist elementar: „Es geht nicht um die reine Abfrage von Vokabular, sondern darum, so kommunikativ aufzuklären, dass sich der Patient wohl und gut abgeholt fühlt.“ Die Prüfung ist in fünf Teile gegliedert, darunter Anamnese, Patientenübergabe und schriftliche Dokumentation. „Alles wird aufgezeichnet und später vom unabhängigen Expert*innenteam bewertet. Das war uns wichtig, denn dadurch erfolgt die Bewertung der Prüfungsleistungen ohne Verzerrungs- und Sympathieeffekte.“ Hier geht's zum Podcast

Vor wenigen Wochen trafen wir Samar Ismail zum Interview und Fotoshooting. Samar Ismail hat in Syrien Ingenieurwesen studiert und lebt seit rund fünf Jahren mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Trier. Ihr Deutschniveau ist exzellent, C1. Um eine Stelle zu finden hat sie bereits einige Praktika gemacht und sich kontinuierlich fortgebildet in den Programmen ARCHICAD und AUTOCAD. Mit ihrem Abschluss, ihrer Berufserfahrung und den Zusatzqualifikationen, die ihr den Berufseinstieg in Deutschland erleichtern sollten, bewarb sie sich viele Monate um eine ausbildungsadäquate Stelle. Doch das war schwerer als gedacht. Vor allem in Zeiten der Corona Pandemie luden Firmen weniger zu Vorstellungsgesprächen ein. All das erzählt sie uns beim Treffen, das bei Palais e.V. stattfindet. Dort unterstützte man sie seit langer Zeit, mit Beratung zur Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses und zu Möglichkeiten der Weiterqualifzierung. Jetzt fand alles ein glückliches Ende: Ihr Porträt veröffentlichten wir auf den Websiten von Palais und IQ RLP und ein glücklicher Zufall wollte es, dass darüber ein Ingenieurbüro in Trier auf sie aufmerksam wurde. Man lud Samar Ismail zum Vorstellungsgespräch ein und war beeindruckt von dem, was sie bereits alles gemacht hat. Die Zusage erfolgte wenig später und am 1. Juli trat die 35Jährige ihre Stelle an. Glückwunsch! Hier gehts zum Porträt


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„UBAconnect“ steht für Unternehmen Berufsanerkennung und ist ein Pilotprojekt, an dem sich u.a. auch die IHK Rheinhessen beteiligt.Unternehmen, die personelle Verstärkung aus dem Ausland für den gewerblich-technischen, kaufmännischen oder Handwerksbereich suchen, können sich in der UBAconnect Datenbank registrieren. Auf die Datenbank haben u.a. Anerkennungsberater*innen Zugriff, die den Betrieb kontaktieren, falls eine entsprechende Fachkraft, deren ausländischer Berufsabschluss nur teilweise in Deutschland anerkannt ist, infrage kommt. Gibt es einen "match", dann unterstützt der Betrieb die Fachkraft während eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses bei der Nachqualifizierung. Ziel ist, dass es im Rahmen dieser sogenannten Anpassungsqualifizierung zur vollen Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses kommt, die Fachkraft eine adäquate Stelle und das Unternehmen eine/n qualifizierte/n Mitarbeiter*in findet. Mehr Infos

Neues Angebot für die medizinische Fachsprachprüfung für internationale Ärzt*innen in Rheinland-Pfalz heißt FaMed - nächste Prüftermine am 7. und 21. August

Medizinerinnen und Mediziner, die ihren Abschluss im Ausland erworben haben, müssen eine Fachsprachprüfung ablegen, um die Berufserlaubnis und Approbation zu erlangen. In Rheinland-Pfalz wurde die Prüfung bislang nur von der Bezirksärztekammer Rheinhessen angeboten und abgenommen. Mit FaMed Fachsprachenprüfung Medizin, entwickelt von Wissenschaftler*innen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in Kooperation mit dem LMU Klinikum, ist nun ein neues Angebot dazugekommen. Der Kontakt zur LMU München wurde vom IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz hergestellt.

Das Besondere an FaMed ist die digitale Umsetzung der Prüfung: Von der Anmeldung über die Durchführung, der Auswertung durch Prüfer*innen bis hin zur Ausstellung der Zertifikate und Übermittlung der Ergebnisse: Der gesamte Prozess findet digital statt. Teilnehmer*innen müssen lediglich physisch im Prüfungszentrum in der Langenbeckstraße 1 in Mainz erscheinen, haben aber ansonsten keinen direkten Kontakt zum Prüfungspersonal. Infos & Anmeldung FaMed 

Im Rahmen des Deutschen Deutschen Diversity Tages führt die IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Koblenz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Koblenz – Mayen einen Aktionstag zur Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise am 29. Juni 2021 erstmals digital durch.

Programm:

Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr gibt es per Videochat allgemeine Informationen zu Möglichkeiten der Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise.

Von 11.00 bis 12.00 Uhr schließt sich eine Frage- und Antwortstunde an.

Das Besondere in diesem Teil: Antworten können in Russisch, Arabisch und Englisch gegeben werden. Bei komplexeren Sachverhalten werden auf Wunsch weiterführende, individuelle Beratungstermine vereinbart. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung unbedingt erforderlich.

Wer mitmachen will benötigt ein internetfähiges Endgerät (PC/Tablet) mit Mikrofon und Kamera. Der Link zur Einwahl wird nach der Anmeldung per Mail verschickt. Anmeldung bis Donnerstag, 24. Juni, über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Nähere Informationen:

IQ Rheinland – Pfalz, Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Koblenz:

Frau Irina Mertens 0261/13906 – 505

Herr Yassin Attaoua 0261/13906 – 502 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Exitenzgründungsspiel SelbständIQ, entwickelt von Pro Social Business mit Unterstützung des IQ Netzwerks Rheinland-Pfalz und der IQ Fachstelle Migrantenökonomie, geht es darum, dass die Spieler*innen in die Welt der Gründer*innen eintauchen können. Sie werden dabei mit klassischen Gründungsthemen konfrontiert, aber auch mit den Besonderheiten der Zielgruppe "migrantischer Gründer*innen, wie z.B. Aufenthaltstitel und Sprachkursen. Während des Spiels müssen Fragen aus verschiedenen Themenfeldern, etwa Bank, Finanzamt, Gewerbe beantwortet, beim Feld "Gründungsberatung" Begriffe aus dem Themenfeld erklärt werden. Gewonnen hat, wer zuerst alle Wissensgebiete erfolgreich hinter sich gebracht hat. 

Das Spiel richtet sich in erster Linie an Gründungsberatende, vor allem solche, die migrationsspezifische Beratung anbieten. Aberauch all jene, die gründen wollen, lernen spielend viel dazu. 

 Aufloesung min

Lernziele des Spiels:

  • Empathie für die Gründungsinteressierten mit Migrationshintergrund
  • Vermittlungder Komplexität vieler Existenzgründungen
  • Sensibilisierung für die Hürden und die Gründe, weshalb manche Schritte im Gründungsprozess länger dauern
  • Ganzheitlicher Wissenserwerb zum Thema Existenzgründung
  • Einsicht, dass ein Phasenmodell im Gründungskontext sehr viel Sinn macht: vom Zugang, der Sensibilisierung, der Information/ Schulung, zur Gründung und dann zur Konsolidierung des Unternehmens
  • Positive Wahrnehmung von Gründungsberatungen

Mehr Infos zum Spiel und den Bestellmöglichkeiten erteilen die Kolleg*innen von Pro Social Business
Kontakt: Tel.: 06321 9653 020  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Um in Deutschland als Apotheker*in arbeiten zu können,muss man sich seinen ausländischen Hochschulabschluss anerkennen lassen. Das neue IQ Themendossier "Berufsanerkennung von Apotheker*innen – der Weg zur Fachkraft" zeigt, wie man dabei vorgeht, wo man Anlaufstellen im IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz und in den anderen Bundesländern findet und welche berufliche Perspektiven Apotherker*innen haben. Berufsdossier