CJD, Partner im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, bietet eine Brückenmaßnahme in der Bildungsarbeit an. Zielgruppe sind Personen, die in ihrem Heimatland eine Ausbildung oder ein Studium im pädagogischen Bereich absolviert haben. Die Inhalte der Qualifizierung, die nach den Aufnahmegesprächen am 9.4.18 beginnt (Hinweis: Ein individueller Einstieg ist ggf. auch nach dem 9.4.18 noch möglich) und am 30.10.18 endet, sind: 

  • Heranführung an die pädagogische Praxis
  • Vorbereitung des Berufseinstiegs
  • Vorbereitung auf IHK Prüfung nach AEVO (Ausbildung der Ausbilder AdA)

Wer Interesse hat, kann seine schriftliche Bewerbung per Post oder E-Mail richten an: 
CJD Ludwigshafen
Simone Mahgoub 
Ludwigstraße 44 
67059 Ludwigshafen 

oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Rückfragen steht Simone Mahgoub zur Verfügung: Tel. 0621 591329 -23
Weitere Informationen zur Qualifzierung sowie Teilnahmevoraussetzungen finden Sie anbei und auf der Seite des CJD

 

Frauen kämpfen seit Jahrhunderten für ihre Rechte: bessere Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und die Gleichstellung der Frau. Der Internationale Frauentag erinnert jährlich am 8. März daran und bietet eine gute Gelegenheit, um auch aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und geflüchteten Frauen vorzustellen. Frauen sehen sich in den Bereichen Flucht, Migration und Arbeitsmarktintegration oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert.

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" bietet Materialien, u.a. zu folgenden Themen an: 

  • Das Fachmagazin IQ konkret 3/2017 mit dem Titel "Frauen und Migration" betrachtet die Themen Migration, Flucht und Arbeitsmarktintegration aus der Perspektive von und mit Blick auf Frauen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erläutern weitere Hintergründe. 
  • Das IQ Fact Sheet "Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen" liefert auf zwei Seiten einen klaren und gut strukturierten Überblick aktueller relevanter Zahlen zur Zuwanderung geflüchteter Frauen.
  • Die Veröffentlichung "Spezifische Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen" aus der von der IQ Fachstelle Einwanderung erstellten Publikationsreihe „Profile der Neueinwanderung (2017)“, beleuchtet Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe geflüchteter Frauen am Arbeitsmarkt.

 

Mehr und mehr der in den vergangenen Jahren nach Deutschland geflüchteten Personen nehmen eine Ausbildung oder Arbeit auf. Manche von ihnen finden häufig erst einmal eine Helfertätigkeit im Niedriglohnbereich. Ganz gleich, wo sie arbeiten, wichtig ist, dass sie eine Anlaufstelle haben, wenn sie Hilfe oder Beratung hinsichtlich ihrer Arbeitnehmerrechte brauchen, um sich vor Benachteiligung und Ausbeutung zu schützen. Genau hierzu dient das neue kostenlose arbeitsrechtliche Beratungsangebot für Geflüchtete, das das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz mit seinem Projekt „Faire Integration Mainz“ ab sofort anbietet. Träger des Projektes ist der Europäische Verein für Wanderarbeiterfragen (EVW). Ansprechpartnerin für Ratsuchende ist Denise-Honsberg-Schreiber (EVW). Nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern im ganzen Land werden sukzessive diese arbeitsrechtlichen Beratungsstellen "Faire Integration" im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ aufgebaut. Infos & Kontakt: Faire Integration Mainz weitere Infos in der Pressemeldung

Im Rahmen seiner Hochschulreise zum Thema „Internationalisierung“ hat der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf an der Hochschule Kaiserslautern auch ein Bild von der Ingenieurwissenschaftlichen abschlussorientierten Qualifizierung (IAQ) des Aus- und Weiterbildungsnetzwerkes pro-mst im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" gemacht und die Teilnehmer Abd Alrhman Alkurdi und Asam Alabdalah kennengelernt. Er zeigte sich beeindruckt von dem hohen Engagement der beiden Syrer, sich in Deutschland als Fachkräfte zu beweisen.Alkurdi Wolf Alabdalah IAQ

Minister Wolf (Bildmitte) traf Teilnehmer der IQ Qualifizierung an der Hochschule Kaiserslautern. (Foto Hochschule Kaiserslautern) 

Große Wiedersehensfreude am 30. Januar 2018 im CJD Ludwigshafen:  Die Teilnehmer der IQ Qualifizierung für pädagogische und akademische Berufe in den Tätigkeitsfeldern „Beraten, Betreuen, Begleiten“ trafen sich zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. 31 von ihnen hatten 2017 an der modular aufgebauten Qualifizierung teilgenommen. Viele von ihnen sind zwischenzeitlich ihrem Ziel, ausbildungsadäquat zu arbeiten sehr nah gekommen.

2018 Abschlussveranstaltung CJD Lu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Wiedersehensfreude bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 2017er IQ Qualifizierung für pädagogische und akademische Berufe in den Tätigkeitsfeldern „Beraten, Betreuen, Begleiten“
(Foto: CJD Ludwigshafen)

 

Ganz gleich ob Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung und Identität, ethnische Herkunft oder Nationalität, Behinderung oder Religion und Weltanschauung: Diversity erleben wir auf vielfältige Art und Weise. Am 5. Juni 2018 ruft die Charta der Vielfalt Unternehmen und Institutionen bundesweit dazu auf, ganz individuell ihr Engagement für Vielfalt zu zeigen. Ob interne Veranstaltung oder öffentliche Mitmachaktion: Der Deutsche Diversity-Tag (DDT) bietet die Gelegenheit, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren und öffentlich Flagge zu zeigen – für Vielfalt! Mehr Infos: DDT 

Busfahrerinnen und Busfahrer werden händeringend gesucht. Insbesondere in Ballungszentren ist der Bedarf groß und wird nach Auskunft von Daniel Gahr, dem Vorstandsvorsitzenden der Mainzer Stadtwerke weiter steigen. Daher hat man schon vor Jahren Maßnahmen eingeleitet, um dem Fachkräftebedarf zu begegnen. Eines der Leuchtturmprojekte ist die Qualifizierung von Busfahrern, die in Zusammenarbeit mit dem IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz seit zwei Jahren erfolgreich läuft. Jetzt nutzten die Verantwortlichen der Stadtwerke, des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz mit dem Träger ARBEIT&LEBEN die Gelegenheit, um im Beisein der Qualifizierungsteilnehmer ein positives Zwischenfazit zu ziehen.


Busfahrerqualiifzierung in Mainz

Die Mainzer Stadtwerke freuen sich auf qualifizierte Verstärkung durch Geflüchtete.
(Foto: Mainzer Stadwerke AG) 

Der Leitfaden § 17a AufenthGaltsgesetz gibt beteiligten Akteuren in handlicher Form einen Überblick über die Zuständigkeiten und Schnittstellen im Verfahren nach § 17a AufenthG.
Er wurde in Kooperation der Fachstellen „Beratung und Qualifizierung“ und „Einwanderung“ sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Der Leitfaden sowie weitere Hinweise bezüglich Aktualisierungen sind über die Webseite der Fachstelle „Beratung und  Qualifizierung“ unter folgendem Link aufrufbar: http://www.netzwerk-iq.de/index.php?id=980.

2014 flüchtete der gebürtige Iraner Amir Hossein Welk aus seiner Heimat nach Deutschland. Im November 2015 erhielt der Ingenieur die Anerkennung seines Studiums. Um seine Chancen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu erhöhen, nahm er 2016 an der Ingenieurqualifizierung, die von der Akademie der Ingenieure, einem Teilprojekt im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, durchgeführt wurde, teil. Während der Abschlussveranstaltung lernte er seinen künftigen Arbeitgeber, ein Mannheimer Ingenieurbüro, kennen. Im Februar 2017 konnte er dort als Ingenieur anfangen. Amir Hossein Welks Weg ist beispielhaft für andere Menschen mit Migrationshintergrund, die ebenfalls ausbildungsadäquat in Deutschland arbeiten wollen. Im Oktober 2017 wurde der 36-Jährige dann auch porträtiert vom Portal Anerkennung in Deutschland. Hier geht's zum Porträt

2017 fiel der Startschuss für das neue Qualifizierungsprojekt im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, das ausländischen Apothekerinnen und Apothekern half, innerhalb eines Jahres sprachlich und fachlich fit zu werden, um sowohl die Fachsprachprüfung als auch die Kenntnisprüfung zu bestehen. Dies gilt als Voraussetzung, um in Deutschland als approbierte Apotheker arbeiten zu können. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter aus Syrien, Armenien und Albanien, beendeten im Dezember die Qualifizierung, die aus einem wöchentlich stattfindenden Sprachkurs, blockweisen Fachseminaren und einer regelmäßigen praktischen Tätigkeit in der Apotheke bestand.

Abschlussfoto Apotheker für die Zukunft 2017 lr

Viel gelernt und Spaß gehabt: Beim Abschlusstreffen im Dezember wurde gefeiert. (Foto: MIP consulting)