Berufliche Integration gelingt besser, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir als IQ Landesnetzwerk mit Partnern vor Ort zusammen. Vor Ort - das heißt in den Regionen, in den Kommunen. Wir unterstützen unsere Partner in Mainz, Rheinhessen, in Koblenz, Ludwigshafen, in der Südpfalz, im Landkreis Mayen-Koblenz, in Trier oder Zweibrücken bei der Umsetzung konkreter Aktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten.

Aktuelles 

Wie verändert sich die Arbeitswelt der Zukunft und wie kann es Unternehmen gelingen, entsprechende Antworten auf neue Technologien, Innovationen und Prozessoptimierungen zu finden? Lösungsansätze sollten in den vier Workshops mit den Überbegriffen "finden"; "binden", fördern und "integrieren" im Rahmen der Veranstaltung der IHK Rheinhessen "Arbeit 4.0 = Fachkräftesicherung 4.0 -  Zukünftige Chancen und Herausforderungen für Unternehmen" gefunden werden. Die Veranstaltung fand mit Beteiligung des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz und dessen Partner Arbeit & Leben statt. Jamila Adler, Arbeit & Leben, übernahm den Workshop zum Thema integrieren und berichtete von ihren Erfahrungen als Prozessbegleiterin, die sie macht, wenn sie Unternehmen unterstützt, Geflüchtete in ihrem Betrieb zu integrieren.

Arbeit 4 0 J Adler

 

Die KMU-Toolbox der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenz und Antidiskriminierung ist ein Informations- und Unterstützungsinstrument rund um die Themen vielfaltsorientierte Personalarbeit und Diversity. Sie wendet sich an Geschäftsführungen und Personalverantwortliche von kleinen und mittelständische Unternehmen (KMU), die mit stärker interkulturell oder international ausgerichteten Personalstrategien auf Globalisierung, demografischen Wandel und Fachkräftebedarf reagieren wollen. Die Toolbox kann sowohl per Post bestellt als auch online abgerufen werden. 

 

Am 22. September beendeten 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die dritte Ingenieurqualifizierung, die das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz mit dem Partner Akademie der Ingenieure durchführte. Mit dabei war auch die Redaktion der Allgemeinen Zeitung, die im Nachgang über die Inhalte der von Bund und ESf geförderten Qualifizierung berichtete. Unter anderem wurden Teilnehmende zum Verlauf der vierwöchigen Qualifizierung für Ingenieure, Planer, Architekten, die ihren Hochschulabschluss im Ausland erworben haben, befragt, als auch Unternehmen, die gekommen waren, um nach potenziellen Kandidaten für ihre offenen Stellen Ausschau zu halten. Die Zeitung bleibt dran und wird in den nächsten Monaten berichten, wie es den Qualifizierungsteilnehmern auf ihrer Jobsuche ergeht und ob die Unternehmen Teilnehmende der Ingenieurqualifizierung zum Vorstellungsgespräch einladen und einstellen. Hier geht es zum Artikel der Allgemeinen Zeitung vom 26 September 2017. 

Heute erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dritten Ingenieurqualifizierung ihre Zertifikate über die Teilnahme an der vierwöchigen Maßnahme, die die Akademie der Ingenieure als Teilprojektpartner im IQ Landesnetzwerk durchführte. Alle 19 haben mit der fachlichen und sprachlichen Qualifizierung ihre Chancen verbessert, auf dem Arbeitsmarkt eine Beschäftigung als Ingenieur, Planer oder Architekt zu finden. Während der Abschlussveranstaltung mit feierlicher Zeugnisübergabe konnten sie auch direkt in Kontakt mit Unternehmen treten, die Fachkräfte aus baunahen Disziplinen suchen. Unter anderem präsentierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Freiburg, das Ingenieurbüro IGR aus Rockenhausen und IGB Katzschmann aus Mannheim. Im direkten Gespräch konnten beide Seiten bereits schauen, ob Interessenten dabei sind und sich für weitere Gespräche verabreden. Zudem werden das IQ Netzwerk sowie die Akademie die Absolventen der Ingenieurqualifizierung weiter unterstützen, um bald eine berufsadäquate Beschäftigung zu finden. Ingqual alle TN 2017

Foto: 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten erfolgreich die dritte Ingenieurqualifizierung in Mainz. (Foto: IQ RLP)

Um Geflüchtete, die einen Asylantrag in Deutschland stellen, besser über den Ablauf des Asylverfahrens zu informieren, hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF unterschiedliche Informationsangebote entwickelt: Einen Film, eine Begleitbroschüre sowie ein Informationsblatt. Diese stehen in einer Vielzahl von Landessprachen zur Verfügung. Weitere Infos sowie zum Download der Dokumente

Der mehrsprachige Flyer des MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU RHEINLAND-PFALZ macht auf die Möglichkeit der beruflichen Ausbildung aufmerksam und stellt in 10 guten Gründen die Vorzüge der Ausbildung dar. Darüber hinaus enthält er weitergehende Hinweise auf die wichtigsten Links und Informationsportale sowie die Kontaktdaten der Migrations- und Flüchtlingscoachs und der KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz. Die Flyer sind in deutsch/arabisch, deutsch/farsi und deutsch/tigrinya erhältlich. Weitere Infos und Direktlink zu den Flyern in arabisch, farsi und tigrinya.

In der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins REPORT der IHK Rheinhessen wird die Qualifizierung "Brücke in den Arbeitsmarkt" vorgestellt. Das Unternehmen Citybus Mainz arbeitet hierbei eng mit Arbeit & Leben zusammen, um 20 Männer unterschiedlicher Nationalitäten fachlich und sprachlich fit zu machen und sie zum Berufstkraftfahrer bzw. Busfahrer auszubilden. Hier geht es zum Artikel über die Qualifizierung mit all ihren Herausforderungen und Chancen. 

 

Ende August unterzeichneten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz, die Charta der Vielfalt. Damit setzt die rheinland-pfälzische Landesregierung ein deutliches Signal für Vielfalt und deren Akzeptanz in der Gesellschaft. Zu den geladenen Gästen, die bei der Unterzeichnung in der Mainzer Staatskanzlei dabei sein durften, gehörte auch Ulrike Pingel, die Koordinatorin des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz. Mehr Infos. Zur Charta der Vielfalt 

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Um die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen effektiv und zielorientiert zu gestalten, ist die Bereitstellung und Verbreitung von einschlägigen Informationsmaterialien für Freiwillige zu den Themen der Arbeitsmarktintegration wichtig.Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Um die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen effektiv und zielorientiert zu gestalten, ist die Bereitstellung und Verbreitung von einschlägigen Informationsmaterialien für Freiwillige zu den Themen der Arbeitsmarktintegration wichtig. 

Am Montag starteten 21 Personen, unter anderem aus Syrien, dem Iran, Griechenland und Ägypten, in Mainz in die dritte Ingenieurqualifizierung, die vier Wochen dauert und den Weg in den Arbeitsmarkt als Ingenieurin/Ingenieur, Architektin/Architekt oder Planerin/Planer ebnen soll. Kursinhalte sind u.a.: Bauorganisation, Projektmanagement, Termin- und Kostenplanung, rechtliche Grundlagen, Kommunikation und Arbeitskultur, Bewerbungscoaching. Am 22. September 2017 endet die Qualizfizierung mit einer kleinen Abschlussveranstaltung, bei der Unternehmen, die Fachkräfte in bau- bzw. baunahen Disziplinen suchen, herzlich willkommen sind. Mehr Infos zur Qualifizierung.

Auftakt dritte Ingqual Mz 21 08 17

Start der dritten Ingenieurqualifzierung in Mainz mit 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Foto: Akademie der Ingenieure 

Am 14. und 15. September laden InProzess, Teilprojekt im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, und die Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch Sprachdozierende und Sprachcoaches ein zum Workshop in Mainz zum Thema „Deutsch lernen am Arbeitsplatz – Betriebe zielorientiert unterstützen“. Die Teilnehmenden sollen nach dem Workshop in der Lage sein, Vorgesetzte sowie Kolleginnen und Kollegen für die spezifischen Herausforderungen ihrer Deutsch-lernenden Mitarbeitenden zu sensibilisieren. Außerdem sollen sie ihnen durch die Vermittlung verschiedener Methoden einfache Möglichkeiten aufzeigen, wie Deutsch lernen am Arbeitsplatz unterstützt werden kann.Flyer