Bedingt durch die aktuelle Corona Krise nehmen wir verstärkt wahr, dass Diskriminierung und Rassismus nicht nur auf persönlicher, sondern auch struktureller Ebene auftreten. Menschen mit Migrationsgeschichte sind zum Beispiel wesentlich häufiger von Arbeitslosigkeit, von prekären Arbeitsverhältnissen oder von gering bezahlter Arbeit trotz guter Qualifikation betroffen. Auch verhindern Vorurteile und Stereotype nach wie vor eine Beschäftigung oder Aufstiegschancen. 

Um Diskriminierung abzubauen, müssen Zugangswege zum Arbeitsmarkt von verschiedenen Seiten weiter geöffnet werden. Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ setzt sich seit vielen Jahren für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Das IQ Netzwerk Rheinland-Pfalz als Teil des Förderprogramms IQ unterstützt daher die systematische Auseinandersetzung mit der Thematik und hat gemeinsam mit anderen IQ Landesnetzwerken und IQ Fachstellen folgende Erklärung unterzeichnet: Diskriminierung kommt in der Krise noch mehr zum Vorschein! Lesen Sie die gemeinsame Erklärung.