„Deutschland ist ein Land des Engagements!“ – davon ist der Informatiker Mohammad Al Hammadi aus Syrien überzeugt. Wie sich Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels bei der Integration von internationalen Fachkräften engagieren, konnte der Teilnehmer der Ingenieurwissenschaftlichen Qualifizierung beim vierten IAQ-Firmentag feststellen: Ein Dutzend Firmen kamen zu der Veranstaltung auf den Campus Zweibrücken, um die 15 zugewanderten Ingenieurinnen und Ingenieure kennenzulernen, die aktuell an der Qualifizierung teilnehmen.

Die weiteste Anreise hatte Michael Kraiß von der  kontech GmbH in Hagnau am Bodensee. „Wir haben unglaubliche viele Stellen, die wir nicht besetzen können“, berichtete der Assistent der Geschäftsführung des  Engineering Dienstleisters. Auch bei der Murr Elektronik, nahe Stuttgart, macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar : „Wir sind ein stark wachsendes Unternehmen und kommen mit der klassischen Rekrutierung von neuen Mitarbeitern nicht mehr hinterher“, sagte Ingo Wolff, Leiter in der Technologieentwicklung des Spezialisten für Automatisierungstechnik. Beim IAQ-Firmentag traf er einen Informatiker aus dem Irak, der mit seinen Kompetenzen sehr gut ins Unternehmen passt. Ein Termin für das Vorstellungsgespräch war schnell gefunden.

„Sehr gut gefallen hat mir der Workshop zum Thema Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Rahmenprogramm des Firmentags“, sagte Helena Nickels von der Zahnen Technik GmbH aus der Eifel. Sie war bereits zum dritten Mal Gast bei der IAQ am Campus Zweibrücken und schätzt die Beratung der Hochschule, die sich als Partner der Wirtschaft beim Thema Rekrutierung internationaler Fachkräfte versteht.

Der nächste IAQ-Firmentag findet am 28. Oktober 2020 statt.

IAQ Firmentag Jan 20