Im Rahmen seiner Hochschulreise zum Thema „Internationalisierung“ hat der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf an der Hochschule Kaiserslautern auch ein Bild von der Ingenieurwissenschaftlichen abschlussorientierten Qualifizierung (IAQ) des Aus- und Weiterbildungsnetzwerkes pro-mst im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" gemacht und die Teilnehmer Abd Alrhman Alkurdi und Asam Alabdalah kennengelernt. Er zeigte sich beeindruckt von dem hohen Engagement der beiden Syrer, sich in Deutschland als Fachkräfte zu beweisen.Alkurdi Wolf Alabdalah IAQ

Minister Wolf (Bildmitte) traf Teilnehmer der IQ Qualifizierung an der Hochschule Kaiserslautern. (Foto Hochschule Kaiserslautern) 

„Bevor ich zu IAQ kam, habe ich 200 Bewerbungen an Firmen geschrieben – und keine Antwort erhalten“, erzählte der IT-Experte Asam Alabdalah dem Minister. Dann hat sich das Blatt gewendet: Durch seine Weiterqualifizierung am Campus Zweibrücken und die engen Kontakte der Hochschule zu Unternehmen, ist ihm der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelungen. Ebenso wie der Mechatronik-Ingenieur Abd Alrhman Alkurdi, der derzeit bei der Kopf GmbH in Landau eine Praxisphase absolviert. „Besonders in den MINT-Fächern haben wir in Deutschland einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften“, sagte Wolf. Hier leiste die Hochschule Kaiserslautern unter anderem mit der Ingenieurwissenschaftlichen Qualifizierung (IAQ) einen wertvollen Beitrag. Die IAQ ist im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ als Teilprojekt in den IQ Landesnetzwerken Rheinland-Pfalz und Saarland verankert. Ziel ist, Zugewanderte mit einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Hochschulabschluss gezielt auf den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten.