Das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ist eines von insgesamt 16 Landesnetzwerken im bundesweiten Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ). Ziel des Förderprogramms ist es, relevante Organisationen, Einrichtungen, Institutionen, Unternehmen und Migrant/innenorganisationen zu vernetzen, um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu verbessern.

Die 16 Landesnetzwerke werden von fünf Fachstellen begleitet, die bundesweit migrationsspezifische Themen bearbeiten.

Das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz besteht aus 15 Teilprojekten, die von 12 Institutionen als Teilprojektträger umgesetzt werden. Die Koordination des Landesnetzwerks liegt in Händen des ism Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) e.V.. Träger der Teilprojekte sind Wohlfahrtsverbände, Kammern, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, ein Jobcenter, Forschungsinstitut und eine Migrantenselbstorganisation. Die rheinland-pfälzischen Projekte sind zum Teil landesweit, zum Teil regional aktiv.

 

ism - Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz

Das ism Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. steht seit mehr als 20 Jahren für eine fundierte Praxisforschung und Evaluation in der Arbeitsmarkt- und Migrationspolitik.

Im Zentrum der Arbeit im Bereich Arbeitsmarkt stehen seit 1995 die Aufgaben des Monitorings und der Evaluation rheinland-pfälzischer Arbeitsmarktpolitik. Hier wird an den Schwerpunkten und Zielen des Europäischen Sozialfonds und den Förderansätzen des Landes angesetzt und man steht für effektive Begleitung und Bewertung des Fördergeschehens.

Daneben verfügt das ism im Gefolge diverser Grundlagenstudien und Handlungsforschungsprojekte über umfangreiche Erfahrungen zu speziellen Fragen des Arbeitsmarktes. Insbesondere über kommunales Ausbildungsmarktmonitoring, Netzwerke zur Jugendberufshilfe, Gender-Mainstreaming und Ausbildung von Migrantinnen und Migranten.

Das Themenfeld „Migration und interkulturelle Arbeit“ zählt seit der Gründung als wesentliche Querschnittsaufgabe zum Schwerpunkt des Engagements.

Im Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz wird weder Grundlagentheorie entwickelt noch versteht man mehr von Praxis als die Praktikerinnen und Praktiker. Vermittlung heißt die Aufgabe und wird durch handlungsorientierte qualitativer Forschung sowie durch Koordination und Evaluation von entwicklungsorientierten Modellprojekten realisiert. Der Umgang mit Ambivalenzen und Widersprüchen ist tägliches Geschäft. Mit Erfahrung und Engagement wird auf Kooperation und Konsens hin gearbeitet. Im Feld der Sozialpolitik und insbesondere bei der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten, wo es um Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Partizipation und Profession geht, ist das unabdingbar.

Das ism ist im Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) für die Koordination des regionalen Netzwerks Rheinland-Pfalz zuständig und verantwortet mehrere Teilprojekte.

Mehr: www.ism-mainz.de

de larteIn Deutschland leben rund 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Viele Faktoren führen dazu, dass Migrantinnen und Migranten etwa doppelt so stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind wie Personen ohne Migrationshintergrund. In den letzten Jahren verzeichnet Deutschland eine wachsende Neuzuwanderung – insbesondere aus den EU-Ländern. Viele von ihnen verfügen über berufliche Bildungsabschlüsse oder andere wertvolle Qualifikationen, die hierzulande oft nicht anerkannt werden. Gleichzeitig werden Fachkräfteengpässe in Deutschland immer spürbarer.

rlp karteDas IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ist eins von bundesweit 16 Landesnetzwerken im Förderprogramm IQ. Das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz besteht aus 20 Teilprojekten, die von 13 Institutionen als Teilprojektträger umgesetzt werden. Die Koordination des Landesnetzwerks liegt in Händen des ism Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) e.V.. Träger der Teilprojekte sind Wohlfahrtsverbände, Kammern, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, ein Jobcenter, Forschungsinstitut und eine Migrantenselbstorganisation. Die rheinland-pfälzischen Projekte sind zum Teil landesweit, zum Teil regional aktiv.