Berufliche Integration gelingt besser, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir als IQ Landesnetzwerk mit Partnern vor Ort zusammen. Vor Ort - das heißt in den Regionen, in den Kommunen. Wir unterstützen unsere Partner in Mainz, Rheinhessen, in Koblenz, Ludwigshafen, in der Südpfalz, im Landkreis Mayen-Koblenz, in Trier oder Zweibrücken bei der Umsetzung konkreter Aktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten.

Aktuelles 

Rund 35 Akteure aus dem Feld der Arbeitmarktpolitik des HWK-Kammerbezirks Koblenz nahmen am 6. April 2016 an dem Info-Tag zum Anerkennungsgesetz und -verfahren und  zum IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz an der HWK Koblenz teil. Neben umfangreichen Informationen zum Anerkennungsverfahren bei ausländischen Abschlüssen wurden die Angebote der HWK im Bereich Beratung und Qualifizierung von Stefan Gustav und Michael Müller, HWK Koblenz, erläutert und auf einem Rundgang durch die Werkstätten handwerklich greifbar. Viele anregende Fragen und Aspekte wurden in einer gemeinsamen Diskussion reflektiert und eine Vernetzung aller Beteiligten unterstützt.

Weitere Informationen zum Angebot der HWK Koblenz:

http://hwk-koblenz.de/ausbildung/wege-ins-handwerk/berufsanerkennung.html

Infotag HWK Koblenz am 060416

Auf den Internetseiten der Deutschen Welle können interessierte Personen kostenlos Deutsch lernen. Des Weiteren stellt die Deutsche Welle für Deutschlehrende Materialien zum Einsatz im Unterricht zur Verfügung. Neben Deutschkursen bietet die Deutsche Welle auch die Möglichkeit, Deutschkenntnisse u. a. mit einfach verständlichen Nachrichten zu trainieren.


Zum Online-Angebot der Deutschen Welle gelangen Sie hier.

IHK startet Veranstaltungsreihe zur Information von Unternehmen

Die Integration von Flüchtlingen in den beruflichen Alltag Deutschlands ist gleichermaßen Herausforderung und Chance für die Unternehmen. Es erfordert das gemeinsame Engagement von Betrieben, Bildungseinrichtungen und Verwaltung. Was Unternehmerinnen und Unternehmer tun können, ist Inhalt einer Veranstaltungsreihe der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen in Mainz. Partner der IHK-Reihe sind das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, die Agentur für Arbeit Mainz und die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft.

In der Reihe „Betriebliche Integration von Flüchtlingen“ geben Experten aus Verwaltung und Bildungseinrichtungen den Entscheidern in Unternehmen, die Flüchtlinge ausbilden oder beschäftigen wollen, einen Überblick über die relevanten Rahmenbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Sie bietet den Firmen außerdem die Gelegenheit zur gegenseitigen Vernetzung. Darüber hinaus werden anwendungsnahe Instrumente für eine erfolgreiche Integration im Betrieb vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen aus den Betrieben der Region diskutiert. Hinweise auf spezielle Angebote der Qualifizierung und Weiterbildung sowie Erfahrungsberichte der Bildungsträger runden das Informationsangebot ab.

Pressemeldung und Terminübersicht


In der aktuellen Debatte um Flüchtlinge in Deutschland tauchen Fachbegriffe auf, die im juristischen Sinne falsch verwendet werden oder uneindeutig sind. Oft spricht man beispielsweise von "Asylbewerbern" und "Flüchtlingen" synonym. Bei diesen Begriffen gibt es aber unterschiedliche Definitionen, die der MEDIENDIENST INTEGRATION in einer Übersicht zusammengestellt hat.

Begriffe Flüchtlingsdebatte

 Nach erfolgreichem Auftakt in 2015 startet nun eine zweite Maßnahme für Medizin, die ihren Hochschulabschluss im Ausland erworben haben und hier in Deutschland arbeiten wollen. Insgesamt Fünf Monate lang werden die xy Teilnehmerinnen und Teilnehmer zweimal pro Woche jeweils fünf Stunden fachspezifisches deutsch lernen. Ihre Lehrerin ist, wie schon im ersten Kurs, xx, die sich spezialisiert hat auf Deutschkurse im Bereich Medizin und Pflege. Stattfinden wird der Kurs in den Räumen von Arbei & Leben. Ziel ist, dass die Menschen fit gemacht werden, um die Fachsprachprüfung vor der Landesärztekammer zu bestehen. Das ist die Voraussetzung, um sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt für eine ausbildungsadäquate Stelle bewerben zu können.

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Fachkräfte wie beispielsweise Ingenieure und Architekten werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt händeringend gesucht. Am 9. November startet daher in Mainz der erste sechswöchige Kurs „Ingenieurqualifizierung – Systematik des deutschen Bau- und Planungswesens“, der sich an ausländische Akademikerinnen und Akademiker aus Bau- bzw. baunahen Fachdisziplinen richtet.

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Am 27. November startet vierwöchiger Lehrgang in Alzey

Mainz, Alzey, 04. November 2015. – Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Vor allem in der Pflege fehlt es heute schon an ausreichend qualifiziertem Personal. Ohne die Un-terstützung durch ausländische Pflegekräfte ist der Bedarf nicht zu decken. Am 27. No-vember startet daher in Alzey ein Kurs, der sich an Pflegekräfte richtet, die in Rheinland-Pfalz wohnen und im Ausland eine Krankenpflegeausbildung erfolgreich absolviert haben. Ziel der Qualifizierung ist es, die festgestellten Unterschiede im Ausbildungsstand auszu-gleichen und für die Ausübung des Berufes Gesundheits- und Krankenpflege erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten in Deutschland nachzuweisen. Für den Lehrgang, der kom-plett über das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ finanziert wird, gibt es noch freie Plätze.

Wegweiser zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Mainz, 12. November 2015. – Damit Flüchtlinge und Asylsuchende schneller in den deut-schen Arbeitsmarkt integriert werden können, hat das bundesweite Förderprogram „In-tegration durch Qualifizierung (IQ)“ einen Flyer herausgebracht, der ihnen die einzelnen Schritte und regionalen Beratungsstellen aufzeigt, um ihren im Ausland erworbenen Ab-schluss anerkennen zu lassen. Auch für Rheinland-Pfalz liegt der Flyer nun vor.