Wie verändert sich die Arbeitswelt der Zukunft und wie kann es Unternehmen gelingen, entsprechende Antworten auf neue Technologien, Innovationen und Prozessoptimierungen zu finden? Lösungsansätze sollten in den vier Workshops mit den Überbegriffen "finden"; "binden", fördern und "integrieren" im Rahmen der Veranstaltung der IHK Rheinhessen "Arbeit 4.0 = Fachkräftesicherung 4.0 -  Zukünftige Chancen und Herausforderungen für Unternehmen" gefunden werden. Die Veranstaltung fand mit Beteiligung des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz und dessen Partner Arbeit & Leben statt. Jamila Adler, Arbeit & Leben, übernahm den Workshop zum Thema integrieren und berichtete von ihren Erfahrungen als Prozessbegleiterin, die sie macht, wenn sie Unternehmen unterstützt, Geflüchtete in ihrem Betrieb zu integrieren.

Arbeit 4 0 J Adler

Grundsätzlich gilt, dass sich Unternehmen auf Veränderungen einlassen  und alle Mitarbeitenden in den Prozess der Veränderung bzw. Integration einbinden müssen. Das bedingt, dass auf unterschiedlichen Ebenen Ressourcen für die Einbindung geschaffen werdern müssen. Eine besonders wichtige Rolle spiele, so Jamila Adler, die Führungsebene, die Vorbildfunktion hat und allen Mitarbeitenden eine Orientierung bieten müsse: Werte der Zusammenarbeit sind zu definieren, eine sprach- und kultursensible Einarbeitung ist von Nöten, ebenso die Schilderung von Erwartungen - letztendlich, um Diskriminierung vorzubeugen.