Die kleine Sommerferienpause haben sich die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IQ Qualifizierung „Apotheker für die Zukunft“ wohl verdient. Im Januar 2017 starteten die Frauen und Männern, unter anderem aus Syrien, Armenien und Albanien den zwölfmonatigen Lehrgang, der sie vorbereitet auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit ihres Ausbildungsstandes und auf die Fachsprachprüfung. Das sind die Voraussetzungen für die 17 Personen, die in ihrem Heimat- oder Herkunftsland bereits einen Hochschulabschluss in Pharmazie erworben haben, und nun hier die staatliche Approbation erlangen wollen.

Denn erst dann dürfen sie in Deutschland als Apothekerin und Apotheker arbeiten. Im ersten Halbjahr der Qualifizierung, die der Projektträger MIP – Medici in Posterum zusammen mit der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz durchführt, fanden neben dem Sprachkurs bereits zwei pharmazeutische Fachseminare statt, die im Blockunterricht intensiv auf die Kenntnisprüfung vorbereiten. Daneben besuchten sie wöchentlich einen Deutschkurs und eine Apotheke, in der sie sich praktisch auf den Berufsalltag vorbereiten. Zehn von ihnen haben jetzt schon die Fachsprachprüfung absolviert, bestanden und damit den Nachweis erbracht, dass sie über die für die Berufsausübung nötigen Sprachkenntnisse verfügen. Alle anderen werden die Prüfung im Laufe der kommenden Wochen und Monate in Angriff nehmen und sich nebenbei weiterhin sprachlich und fachlich qualifizieren, sodass am Ende nicht nur alle die Fachsprachprüfung bestanden haben, sondern sich auch fit genug fühlen, um die „Hürde“ Kenntnisprüfung zu nehmen. Weitere Infos zur Qualifzierung.

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Trainingssituationen zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung und die Arbeit in der Apotheke (Foto: © MIP - Medici In Posterum GmbH)